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Arizona Desert Museum in Tucson

von Sylvia Bentele

Arizona Desert Museum in Tucson

Das Arizona Desert Museum liegt direkt neben dem Westteil des Saguaro National Park bei Tucson in Arizona. In Tucson waren wir während unserem letzten USA Roadtrip, um uns die riesigen Kandelaber Kakteen anzusehen, die für Arizona so typisch sind.

Das Arizona Desert Museum

Bei meinen Recherchen zu dieser Etappe stieß ich auch auf das Arizona Desert Museum. Auch wenn es eigentlich nicht zum Saguaro National Park gehört, so habe ich es dennoch den Nationalparks zugeordnet. Denn es grenzt direkt an und spiegelt auch den Lebensraum dort sehr gut wider. Zunächst war ich aber auch ein wenig skeptisch, ob sich der Besuch dort auch lohnen würde.

Das Arizona Desert Museum ist eine Mischung aus Botanischem Garten und einem Zoo. In dem aber ausschließlich heimische Tiere untergebracht sind. Und das in meinen Augen auch durchaus artgerecht. Davon konnte ich mich vor Ort überzeugen. Auf jeden Fall so artgerecht, dass ich keine große Miezekatze vor die Linse bekommen habe. Dabei hätte ich so gerne einen Luchs fotografiert, aber die Luchse hatten sich verzogen.

Arizona Desert Museum

Das Gelände des Arizona Desert Museum

Das Areal ist insgesamt doch größer, als ich es eingeschätzt hätte. Wir haben dort etwas mehr als einen halben Tag verbracht. Es gibt natürlich einen Plan und eine Übersicht über die stattfindenden Events. So kann man sich ganz leicht informieren wo wann welche Veranstaltung statt findet. Unter anderem gibt es auch eine Vorführung mit Raubvögeln. Wir konnten immerhin das Training beobachten. Einige freiwillige Helfer haben uns allerdings auch mit tollen Tipps zum Fotografieren und Infos über die jeweiligen Vögel versorgt. 

Arizona Desert Museum
Gila Monster
Ein Gila-Monster – Achtung! Es ist giftig!
Arizona Desert Museum
Arizona Desert Museum
Arizona Desert Museum
Kaktus mit Blüte

Freiwillige helfen im Arizona Desert Museum

Im Park gibt es zahlreiche Volunteers, die an verschiedenen Stationen stehen und allerlei Wissenswertes über Natur, Umwelt und Tiere erklären. Und ich durfte sogar eine kleine Schlange streicheln! Yeah! Ich liebe dieses Freiwilligen-Konzept übrigens: die älteren Herrschaften im Ruhestand haben eine Aufgabe, die ihnen Spaß macht. Sie werden gebraucht und andere profitieren von ihrem großen Wissensschatz. Unglaublich, was der ältere Herr alles über Schlangen wusste! Ich hätte ihm stundenlang zuhören können.

Informationen, Lageplan, Öffnungszeiten usw. findet Ihr auch auf der Homepage des Arizona Desert Museum. Für den Fall, dass Ihr Euch schon im Vorfeld Euren Besuch besser planen möchtet. Geschlossene Schuhe würde ich auch unbedingt empfehlen. Die weitläufigen Wege sind gut begehbar, da viele betoniert sind. Einige sind aber durchaus sandig mit Kieseln. Außerdem möchte ich an dieser Stelle eindringlich vor den Gefahren der Wüste warnen. Denn seit meiner Erfahrung mit einem Cholla Cactus verzichte ich in der Wüste nur sehr ungern auf geschlossene Schuhe.

Mann mit Kamera
Saguaros in Arizona
Arizona Desert Museum
Ein Kojote im Schatten
Arizona Desert Museum
Elf Owl
Prärie Dog
Ein Kolibri im Arizona Desert Museum
Arizona Desert Museum

Praktische Infos

Der Westteil des Saguaro National Parks und das Arizona Desert Museum liegen wie Eingans bereits erwähnt sehr nahe beieinander. Daher lässt sich beides sehr gut miteinander kombinieren. Bitte denkt bei Eurem Besuch unbedingt an ausreichend Wasser und auch Proviant. Es gibt ein kleines Café im Museumsareal, aber eine wirklich umfassende Infrastruktur in Sachen Nahrungsaufnahme ist vor Ort nicht vorhanden. Auch im angrenzenden Westteil des Saguaro National Parks gibt es keine Verpflegungsmöglichkeit. Ausreichend Sonnenschutz ist im Süden Arizonas immer wichtig. Denn die Sonne knallt dort unbarmherzig vom Himmel. Wer seine Sonnencreme vergessen hat, findet auf den Toiletten sogar kostenfreie Sonnencreme in Spendern vor. Ich finde alleine dieser Umstand spricht schon für sich.

Im Gegensatz zum Saguaro National Park fand ich persönlich das Zoo-Museum sogar fast noch ein bisschen spannender. Das mag aber daran liegen, dass ich in Tiere einfach so total vernarrt bin. Unser tierisches Highlight waren übrigens … ??? Na, wer kommt drauf? Tadaaa! Es waren die Kolibris. Nie hätte ich gedacht, dass die kleinen Vögelchen so frech und witzig sein könnten. Und sich damit ein festes Plätzchen in meinem Herzen erobern könnten. Wir hätten Ihnen wirklich stundenlang zuschauen können. Also die Kolibris auf gar keinen Fall verpassen!

Wir haben noch ein kleines Video von unserem kleinen Freund, dem Kolibri. Ist der nicht süß?!

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