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Würzburg – Ein Tag in Unterfrankens Hauptstadt

Würzburg in Unterfranken wollte ich längst schon einmal anschauen, aber für einen Tagesausflug ist es einfach zu weit weg von unserer Homebase München. Bayern ist eben einfach verdammt groß. Schlussendlich haben wir dann aber doch endlich einmal das Zelt eingepackt und uns entschieden unweit von Würzburg übers Wochenende zu campen. Für die Besichtigung von Würzburg haben wir uns für Sonntag (einen sehr heißen Sonntag) entschieden in der Hoffnung, dass es dann etwas ruhiger zugeht. Da es Sonntag war, konnten wir einen kostenfreien Parkplatz in der Innenstadt ergattern. In diesem Artikel haben wir unsere persönlichen Highlights von diesem Tag für Euch zusammengetragen. Begonnen haben wir unser Sightseeing direkt am Rathaus. Das Besondere ist, dass das Rathaus eben nicht nur aus einem einzelnen Gebäude besteht, sondern aus einem Ensemble an Gebäuden.

Grafeneckart
Würzburger Ratskeller
Würzburger Ratskeller
Vieröhrenbrunnen
Vieröhrenbrunnen

Rathausplatz

Vor dem dem Rathaus befindet sich der Vieröhrenbrunnen, der aus der Zeit des Spätbarock stammt. Das rechte Gebäude des Rathausensembles mit dem großen Turm ist der sogenannte Grafeneckart. Der Geschlechterturm stammt aus dem Mittelalter und wurde im März 1945 beschädigt, nach dem Krieg aber wieder renoviert. Im Grafeneckart befindet sich der bekannte Würzburger Ratskeller.

Aufstieg durch die Weinberge zur Marienfeste

Vom Rathausplatz blickt man auf den Sankt Kilians Dom, erbaut im romanischen Stil. Der Dom stammt wie der Grafeneckart bereits aus dem Mittelalter. Unser nächster Programmpunkt war eine kurze Wanderung zur Feste Marienberg. Die Wege sind angeschildert nachdem man die Mainbrücke überquert hat. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten: einmal durch die Weinberge mit einer Dauer von circa 40 Minuten oder über die Tellsteige: hier dauert der Aufstieg ungefähr 35 Minuten. Da es eben sehr heiß war, haben wir uns für den Weg durch die Weinberge entschieden. Die Zeitangabe von etwa 40 Minuten ist tatsächlich korrekt.

Sankt Kilians Dom
Sankt Kilians Dom

Man sollte an heißen Tagen gleich morgens den Weg nach oben nehmen. Es ist zwar nicht sehr steil, aber der Sonne ausgesetzt. Übrigens haben wir dann den Abstieg über die Tellsteige gemacht. An der Festung Marienberg gibt es auch Parkplätze, falls jemand nicht zu Fuß hoch kann oder mag. Die herrliche Aussicht über die Stadt lohnt aber allemal!

Mainbrücke
Main und Marienfeste
Main und die Weinberge
Fußweg hoch zur Marienfeste
Durch dieses Tor geht es durch die Weinberge hoch zur Festung Marienberg
Erster Blick auf Würzburg
Würzburg und der Main
Wallfahrtskirche Käppele
Wallfahrtskirche Käppele

Hoch über der Würzburg: die Marienfeste

Die Marienfeste selbst haben wir nicht besichtigt, auch wenn es in den altehrwürdigen Gebäuden vielleicht angenehm kühl gewesen wäre. Von oben hat man nicht nur einen tollen Blick auf die Stadt, sondern auch auf das „Käppele“, eine bekannte Wallfahrtskirche auf dem Nikolausberg. Käppele ist der volkstümliche Name der Kirche – mit „bürgerlichem Namen“ nennt sie sich Mariä Heimsuchung.

Marienfeste Wehranlage
Marienfeste
Marienfeste
Marienfeste
Wallfahrtskirche Käppele
Würzburg und die Mainbrücke
Mainbrücke
Da wollen wir später noch hin auf einen legendären Brückenshoppen

Ein legendärer Brückenschoppen auf der Mainbrücke

Nächstes Ziel: die Mainbrücke und ein mittäglicher Brückenschoppen. Wie schon erwähnt haben wir den Abstieg über die Tellsteige gewählt (ca. 20 Minuten) und so kann man auch die Mainbrücke nicht verpassen. Nachdem wir die Brücke, die sich zwischenzeitlich schon ordentlich mit Touristen füllt, überquert haben, ordern wir Bratwürste im Weckla, einen Silvaner und einen Rotling (kein Rosé!). Aber Achtung! Ein Schoppen ist ein viertel Liter Wein! Man sollte also beachten, dass man danach nicht gleich wieder ins Auto steigt. Wir hatten noch ein paar Stunden vor uns, deshalb mussten wir diese Würzburger Tradition auch gleich testen. Es war lecker und wir haben auf der Brücke auch gleich viele neue Freunde gefunden: die Wespen wollten uns gar nicht mehr gehen lassen.

Prost!

Die Residenz Würzburg

Weiter ging es vorbei an der Neubaukirche über den Ringpark zur Residenz. Der Ringpark ist eine herrliche, grüne Parkanlage und die Residenz ein imposanter Prachtbau. Allerdings reflektieren an heißen Tagen die hellen fein gekiesten Wege erbarmungslos die Hitze. Ich war schon völlig am Ende, aber zum Glück gibt es viel Bänke im Schatten alter und riesiger Bäume. Da lässt es sich dann doch aushalten! Ich hätte aber noch mehr Lust zum Fotografieren und Flanieren gehabt, wäre es nicht so heiß gewesen! Fast 40 Grad haben es mir nicht wirklich leicht gemacht. Schaut Euch die Residenz unbedingt auch von beiden Seiten an!

Würzburg
Ringpark Würzburg
Der Ringpark in Würzburg
Ringpark Würzburg
Residenz
Residenz Würzburg
Residenz Würzburg
Residenz Würzburg
Residenz Würzburg
Residenz Würzburg
Orangerie
Residenz Würzburg

Zu guter Letzt

Letzter Punkt auf dem Weg zurück zu unserem Parkplatz war noch der Marktplatz mit Marienkapelle und dem Falkenhaus. Ich war völlig verzückt von der prachtvollen Fassade des Falkenhauses. Man kann kaum glauben, dass das Haus beim großen Bombenangriff 1945 völlig ausbrannte und Teile der Fassade einstürzten. An dieser Stelle mutet Würzburg auch schon fast mediterran an: Palmen in Töpfen zusammen mit den Temperaturen lassen mich gedanklich fast nach Italien abdriften. Würzburg hat noch weit mehr zu bieten, aber mehr haben wir einfach nicht geschafft. Weitere Informationen über Würzburg und seine Sehenswürdigkeiten erhaltet Ihr bei der Touristeninformation. Außerdem findet Ihr natürlich auf unserer Seite noch weitere Ausflugstipps für Bayern.

Marienkapelle und Falkenhaus Würzburg
Marienkapelle
Falkenhaus Würzburg
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