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Gungoldinger Wacholderheide & Ruine Arnsberg | Wanderung im Naturpark Altmühltal

von Sylvia

Gungoldinger Wacholderheide & Ruine Arnsberg | Wanderung im Naturpark Altmühltal

Die Wanderung zur Gungoldinger Wacholderheide ist eine technisch einfache Wanderung, die wir aber aufgrund der Länge und der Steigungen, die immer wieder zu bewältigen sind, als moderat einstufen würden.

Burg Arnsberg im Altmühltal

Startpunkt der Wanderung zur Gungoldinger Wacholderheide

Startpunkt der Wanderung ist in Arnsberg, einem Ortsteil der Gemeinde Kipfenberg im Naturpark Altmühltal. Dort befindet sich direkt an der Altmühl ein Wanderparkplatz, der sich an schönen Tagen auch unter der Woche bis zum Mittag gut füllt. Am Parkplatz befinden sich übrigens auch Picknicktische. Zunächst geht es durch den Ort Arnsberg, in dem es einige hübsche Fachwerkhäuser zu bestaunen gibt. Von Arnsberg aus führt der Weg hinauf auf das Felsmassiv aus Dolomitgestein, auf dem sich 120 m über dem Ort auch das Schloss und die Ruine Arnsberg erheben.

Wanderweg im Naturpark Altmühltal bei Arnsberg
Wanderweg im Naturpark Altmühltal bei Arnsberg
Wanderweg im Naturpark Altmühltal bei Arnsberg
Heide oberhalb von Arnsberg
Heide oberhalb von Arnsberg
Blick über das Altmühltal

Schloss & Ruine Arnsberg

Oben angekommen sieht man schon, sobald man den Wald verlassen hat, die ersten Mauern von Schloss Arnsberg. In diesem Schloss ist ein Hotel und ein Gasthof untergebracht. Von hier oben hat man auch bereits den ersten fantastischen Panoramablick über das Altmühltal. Hier macht die Altmühl einen Bogen, so dass es landschaftlich fast anmutet wie die Saarschleife oder der Horseshoe Bend. Oder die Schleifen in der Ardèche, über die wir auch schon berichtet haben.

Schloss Arnsberg Tor
Schloss Arnsberg Biergarten

Der zum Schloss gehörige Bergfried versteckt sich ein wenig hinter der Hotelanlage. Er ist frei zugänglich und es kostet keinen Eintritt. Diese Anlage gehört dem Freistaat Bayern. Ihr solltet den Abstecher zum Schloss beziehungsweise zur Burg unbedingt machen, denn der Ausblick von hier oben ist grandios. Ein bisschen hat mich die Anlage an eine Miniausgabe von Mornas in Südfrankreich oder die Burgruine Werdenfels erinnert.

Von dort geht es aber erst einmal über eine schmale Asphaltstraße zurück in Richtung des Abzweigs, von dem wir beim Aufstieg gekommen sind. Den lassen wir aber rechts liegen und gehen noch ein Stück weiter, bis der Wanderweg schließlich rechts in ein bewaldetes Gelände führt. Wir haben übrigens zahlreiche weitere Artikel geschrieben, die Burgen und Schlösser zum Ziel haben. Schaut mal rein!

Aussichtsbank an der Ruine Arnsberg
Burgruine Arnsberg
Blick auf die Altmühl
Burgruine Arnsberg
Naturpark Altmühltal
Naturpark Altmühltal
Ruine Arnsberg
Ruine Arnsberg
Naturpark Altmühltal Felsformationen
Blühender Strauch

Über den Rauchenbergsteig Richtung Gungoldinger Wacholderheide

Um zur Gungoldinger Wacholderheide zu gelangen, geht es eine ganze Zeit immer wieder durch Wälder und über Forstwege. Diese bieten nichts wirklich schwer beeindruckendes, sind aber auch nicht häßlich. Wir dachten erst einmal wir hätten die Wacholderheide irgendwie verpasst. Also wundert Euch nicht, es zieht sich eine ganz Weile. Dennoch passiert man auf dem Weg interessante Gesteinsformationen und einen hübschen Weiler an der Schambach. Diese mündet bei Arnsberg in die Altmühl.

Schlehenblüte
Waldweg zur Gungoldinger Wacholderheide
Leberblümchen
Forstweg
Waldweg im Altmühltal
Felsformationen im Wald nahe Schambach
Naturpark Altmühltal

Kurz nach diesem Weiler geht es wieder rechts steil hinauf über den Rauchenbergsteig hinein in den nächsten Wald. Hier ist in diversen Wanderapps (auch bei Outdooractive) im Anschluss ein Weg verzeichnet, den wir nicht ausmachen konnten. Wir sind über den einzig möglichen Weg gelaufen, der in den Karten der Apps aber wiederum nicht verzeichnet ist. Dennoch sind wir aber auch über diesen Weg automatisch wieder auf die ursprünglich geplante Route getroffen. Lasst Euch an dieser Stelle also nicht verunsichern! Falls Ihr den korrekten Weg findet, dann schreibt uns gerne in die Kommentare!

Die Schambach auf dem Weg zur Gungoldinger Wacholderheide
Die Schambach
Über den Rauchenbergsteig zur Gungoldinger Wacholderheide
Hier geht es hinauf über den Rauchenbergsteig
Walderdbeeren Blüte bei der Gungoldinger Wacholderheide

Weiter geht es wieder über Forstwege durch einen herrlichen Buchenwald. Kein Mensch ist uns hier begegnet. Wir wurden nur vom lautstarken Gezwitscher der Vögel unterhalten. Nichts außergewöhnliches eben, dennoch wunderschön!  Und ruhig vor allem – wir lieben das ja! Der Burgenweg bei Kinding ist auch eine schöne ruhige Runde im Naturpark Altmühltal!

Buchenwald
Waldweg durch einen Buchenwald zur Gungoldinger Wacholderheide
Wanderung zur Gungoldinger Wacholderheide

Die Gungoldinger Wacholderheide

Nach dieser weiteren ausgiebigen Waldrunde, haben wir den Wald schließlich bei Gungolding verlassen. Man muss einmal durch den Ort und dabei über eine Brücke die Altmühl überqueren. Hinterhalb des Dorfes kann man schon den Hügel mit seiner Heidelandschaft deutlich erkennen. Da geht es hinauf, denn das ist nun endlich die Gungoldinger Wacholderheide. Sie entstand durch Rodung des Waldes bereits im Mittelalter. Damit die Heide auch eine Heide bleibt, ist es erforderlich diese Kulturlandschaft durch Schafe beweiden zu lassen. Übrigens: die Wacholderbeeren, die an den Sträuchern reifen, dürfen angeblich gesammelt werden. Aber nur diese! Keine anderen Pflanzenteile oder Pflanzen!

Die Altmühl in Gungolding auf dem Weg zur Gungoldinger Wacholderheide
Die Altmühl in Gungolding
Die Gungoldinger Wacholderheide
Die Gungoldinger Wacholderheide

Im Sommer beziehungsweise an heißen Tagen gibt es hier natürlich keinerlei Schatten. Denkt dann also unbedingt an ausreichend Sonnenschutz! Ich fand ja, dass der Teil durch die Heide fast ein wenig kurz ausfiel. Für meinen Geschmack hätte es ruhig ein wenig ausgedehnter sein dürfen, aber ich habe schon die nächste Wanderung im Hinterkopf. Bleibt uns also treu und schaut immer wieder mal rein – vielleicht lest Ihr bald darüber!

Die Gungoldinger Wacholderheide
Die Gungoldinger Wacholderheide
Wacholderbeeren an einem vertrockneten Ast
Die Gungoldinger Wacholderheide Wacholderbeeren
Die Gungoldinger Wacholderheide
Die Gungoldinger Wacholderheide
Die Gungoldinger Wacholderheide
Die Gungoldinger Wacholderheide
Die Gungoldinger Wacholderheide
Die Gungoldinger Wacholderheide
Ringelnatter im Wald bei der Gungoldinger Wacholderheide
Eine Ringelnatter! Übrigens ein völlig harmlose Schlange, die besonders geschützt ist!
Buche Wurzeln

Am Ende der Gungoldinger Wacholderheide landet Ihr wieder bei Arnsberg, allerdings auf der anderen Seite der Altmühl. Kurz bevor es hinab geht ins Tal habt Ihr noch einmal einen tollen Blick auf den Ort, das dahinter liegende Felsmassiv und die darauf thronende Burg Arnsberg. Was für ein toller Abschluss dieser Rundwanderung! Ähnlich schön thront übrigens auch die Burg Prunn auf einem Felsvorsprung, über die wir im Rahmen einer anderen Wanderung im Altmühltal bereits schon einmal berichtet hatten.

Blick auf Arnsberg und die darüber liegende Burganlage
Blick auf Arnsberg und die darüber liegende Burganlage

Fazit zur Rundwanderung

Ehrlicherweise hatte ich mir beim Planen der Wanderung ein wenig mehr erhofft. Aber so richtig weiß man ja nie, was man bekommt. Wie Forrest Gump einst sagte: „Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel. Man weiß nie, was man bekommt!“ So ähnlich ist es bei Wandern ja auch oft. Ich wusste auch, dass viele Forstwege und einige Asphaltwege dabei sein würden, aber ich hatte ein bisschen mehr von der Heide erwartet. Vor allem weil ich irgendwo gelesen hatte, es sei die größte Wacholderheide in der Gegend.

Die Aussicht von der Burgruine dagegen war fantastisch. Davon wiederum war ich absolut positiv überrascht. Somit würde ich resümieren, dass es eine total nette, nicht überlaufene Wanderung ist. Und wie gesagt: das i-Tüpfelchen ist am Schluss der Rundwanderung der wunderschöne Blick über Arnsberg mit seiner Burg.

Praktische Hinweise und Download

Technisch gibt es bei dieser Rundwanderung keine großen Herausforderungen. Maximal einige Anstiege. Daher sind hier feste Turnschuhe oder Trailrunningschuhe, wie ich sie nutze, völlig ausreichend. Stöcke kann man für Anstiege nutzen, muss man aber nicht. Hier hätte ich sie wohl eher als Ballast empfunden.

Zur leichteren Orientierung haben wir die Wanderung auch bei Outdooractiv angelegt. Dort könnt Ihr sie Euch herunterladen, ausdrucken oder je nach Abo (sofern Ihr überhaupt eines nutzt) auch offline verfügbar machen. Wenn Ihr online mit dem Smartphone navigiert, vergesst nicht eine gute Powerbank* in den Wanderrucksack* zu packen! Nicht, dass Euch plötzlich der Akku ausgeht, vor allem wenn man wie ich das Smartphone auch noch zum Fotografieren, Filmen und Posten bei Instagram nutzt!

Wenn Euch die 1000 Worte und die vielen Bilder noch nicht reichen, dann schaut doch noch gerne in unser kurzes Video, in dem wir direkt von der Wanderung berichten. Neben dem Smartphone nutzten wir zum Filmen auf Wanderungen übrigens eine GoPro hero 9 Black* und sind begeistert!

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