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Grasberg Garmisch-Partenkirchen | Wandern im Werdenfelser Land

von Sylvia

Grasberg Garmisch-Partenkirchen | Wandern im Werdenfelser Land

Die moderate und technisch einfache Wanderung auf den Grasberg Garmisch-Partenkirchen führt zunächst vom Wanderparkplatz am Schmölzersee zur Burgruine Werdenfels. Von dort geht es über den Burglehrpfad weiter zum Pflegersee und über den Kellerleitensteig auf den Grasweg. Nach dem Abstieg führt der Kramerplateauweg wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Anfahrt & Parken Grasberg Garmisch

Wenn Ihr von München aus anfahrt, seid Ihr in ungefähr einer Stunde am Ziel. Parken könnt Ihr am Wanderparkplatz am Schmölzersee. Am Besten Ihr gebt die Pflegerseestraße in Garmisch in Euer Navi ein. Schmölzersee klingt übrigens nach ein wenig mehr als es ist, also erwartet nicht zuviel von diesem kleinen Weiher, der auch nicht immer ganz mit Wasser gefüllt ist. Er ist aber vom Parkplatz aus das erste kleine Zwischenziel auf dem Weg zur Ruine Werdenfels.

Schmölzersee Garmisch-Partenkirchen
Grasberg Garmisch-Partenkirchen wandern Werdenfelser Land

Zur Ruine Werdenfels

Jetzt wohne ich schon so lange in Oberbayern, aber irgendwie ist mir diese Ruine immer entgangen. Dabei ist sie wirklich leicht zu erreichen. Zudem ist der Zutritt kostenfrei und sie ist wirklich sehenswert! Irgendwie erinnert mich diese Ruine an Mornas in Südfrankreich, ich kann mir nicht helfen? Kurz bevor Ihr die Ruine vom Schmölzersee aus erreicht, weist eine Tafel die letzte Station des Burglehrpfades aus. Dazu mehr im nächsten Absatz, zurück zur Ruine. Sie ist in Privatbesitz und Ihr betretet sie auf eigene Verantwortung. Dazu gehört selbstverständlich keinen Müll hier zurückzulassen und nicht mit eigenen archäologischen Grabungen zu beginnen. Auch Lagerfeuer und so weiter solltet Ihr unterlassen.

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Ruine Werdenfels
Burgruine Werdenfels

Die Burg stammt aus dem Mittelalter, genauer aus dem 12. bis 13. Jahrhundert, so genau weiß man es aber wohl nicht. Man weiß auch nichts über den Bauherrn und welchen Zweck er der Burg zugedacht hatte. Sie diente aber bis Mitte des 17. Jahrhunderts als Verwaltungsmittelpunkt der Grafschaft Werdenfels. Ihre Lage erlaubte es den Burgherren die Wege aus der Ferne zu überwachen. Ihr könnt Euch von da oben selbst überzeugen, welch herrlichen Blick man über das Tal unterhalb der Burg hat. Als die Burg langsam begann zu verfallen, bediente man sich am Gestein um neue Bauwerke daraus zu errichten.

Ruine Werdenfels
Burgruine Werdenfels
Burgruine Werdenfels Wettersteingebirge
Herrlicher Blick auf das Wettersteingebirge von der Burgruine Werdenfels aus
Burgruine Werdenfels
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Wettersteingebirge über Garmisch
Burgruine Werdenfels
Burgruine Werdenfels
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Burgruine Werdenfels

Über den Burglehrpfad zum Pflegersee

Von der Burgruine Werdenfels, in der sich auch mehrere Tafeln des Burglehrpfads befinden, sind wir diesem auch gefolgt. Alternativ kann man auch einer Forststraße folgen. Der Burglehrpfad führt durch den Wald und es finden sich weitere interessante Stationen am Wegesrand, auch wenn man den eigentlichen Weg dafür manchmal auch verlassen muss. Wir haben übrigens weitere Artikel über unterschiedliche Lehrpfade geschrieben, schaut mal rein! Wir mussten uns leider noch ein bisschen quer durch den Wald und über einen Bach schlagen. Denn plötzlich standen wir vor einer Absperrung wegen Baumfällarbeiten. Es wurden auch heftigst die Motorsägen in Betrieb genommen. Irgendwie kamen wir trotzdem auf den richtigen Pfad.

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Grasberg Garmisch-Partenkirchen wandern Werdenfelser Land Pflegersee

Über den Kellerleitensteig zum Grasberg Garmisch

Wer noch nicht am Pflegersee war: auch der ist nicht allzu groß. Der Pflegersee ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien, denn man kann hier oben auch direkt parken. So könnte man die Runde übrigens auch abkürzen. Teile des Ufers sind privat, man kann also nicht an allen Stellen an den See. Einen See, den man genüßlich umwandern kann ist zum Beispiel der Weißensee im Allgäu oder aber auch um die Osterseen bei Murnau könnt Ihr toll am Wasser wandern. Hier befindet sich auch ein Gasthaus. Wir haben es nicht getestet, mal abgesehen davon hatte es zu, als wir ankamen. 

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Die Schwarze Wand am Pflegersee

Hinter dem Pflegersee baut sich imposant ein Berg auf, die Schwarze Wand. Nachdem wir den Anblick ein bisschen genossen haben und ein obligatorisches, aber überbelichtetes Pärchen-Selfie geschossen haben, haben wir den Weg auf den Kellerleitensteig eingeschlagen. Dieser Teil ist meines Erachtens eigentlich fast das schönste Stück des Rundwanderwegs. Ein wunderschöner, gut angelegter Bergpfad führt entlang des Hanges Richtung Grasberg. Kellerleiten“steig“ ist an dieser Stelle auch ein wenig übertrieben. Im Grunde verläuft er ganz gemächlich mit nur wenigen leichten Anstiegen zur Forststraße, die dann auf den Grasberg führt.

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Besagte Forststraße ist relativ stark frequentiert, denn über sie kann man direkt zur St. Martinshütte laufen. Sie hatte sogar trotz Corona „to go“ geöffnet. Von hier genießt man einen fantastischen Blick! Es lohnt sich also bei dieser Hütte einen Stopp einzulegen und einfach mal die Seele ein wenig baumeln zu lassen.

Abstieg zum Kramerplateauweg

Nach ausreichendem Päuschen gehen wir die vorher mühevoll erklommenen Höhenmeter über die Forststraße wieder hinunter. Zugegeben nicht wirklich hübsch, aber es gibt schließlich Schlimmeres. Nach einigen Serpentinen trifft man auf ein Plateau mit Lärchen, das uns sofort an die Dolomiten in Südtirol und unsere Wanderung ins Fischleintal bei Sexten erinnert hat. Hier zweigt Ihr nach links auf den Kramerplateuweg ab

Am Kramerplateauweg
Am Kramerplateauweg – es erinnert ein bisschen an Südtirol
Am Kramerplateauweg
Am Kramerplateauweg

Rückweg zum Parkplatz am Schmölzersee

Der Kramerplateuweg führt uns sehr direkt zurück zum Ausgangspunkt. Auf dem Weg genießt man auch hier immer wieder herrliche Panoramen. Angelegt ist der Weg eher wie ein Spazierweg und ist daher auch für Rollstuhl und Kinderwagen geeignet. Wir nutzen auch nur einen Teil dieses Weges. Achtet hier auf die Beschilderung, denn irgendwann zweigt hier ein Wanderweg zum Schmölzersee nach rechts ab. Im Grunde ist hier auch alles so gut ausgeschildert, dass man sich im Grunde gar nicht verlaufen kann. Wenn man weiß wohin man als nächstes möchte.

Am Kramerplateauweg
Am Kramerplateauweg
Garmisch und Wettersteingebirge
Sylvia Bentele

Fazit & Video

Einen tollen Gesamteindruck könnt Ihr Euch verschaffen, indem Ihr in unser kurzes Video schaut. Dort haben wir die schönsten Passagen in wenigen Minuten zusammengefasst. Insgesamt eine moderate Wanderung, die nicht allzu lange ist. An manchen Passagen, insbesondere hinauf zur Martinshütte am Grasberg, ist es etwas steil. Schwierig ist der Weg an keiner Stelle. Man genießt tolle Panoramen und Aussichten und bei Sonne duftet es immer wieder herrlich nach Wald!

Download der Wanderung am Grasberg Garmisch-Partenkirchen

Auch diese Wanderung haben wir für Euch in Outdooractive hinterlegt. So könnt Ihr Euch die Route einfach herunterladen, offline verfügbar machen oder ausdrucken. Je nachdem, ob Ihr einen kostenlosen oder kostenpflichtigen Account habt. Wenn Ihr mit Handy loszieht, empfehlen wir Euch auf jeden Fall eine gute Powerbank mit in den Wanderrucksack zu packen. Mit ein bisschen fotografieren und navigieren ist der Akku am Smartphone oft schneller leer als man denkt.

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